My Writings. My Thoughts.

Ich habe fertig – „ameisha!“

// Dezember 18th, 2009 // 2 Comments » // Tansania 2009

Spätestens in Dubai wird mir klar, dass ich wieder in eine andere Welt eintauche: Das Toilettenpapier im Lounge-WC (man gönnt sich ja sonst nichts ;o) spielt dabei die kleinste Nebenrolle. Den Allerwertesten kann man sich hinten, vorne, warm oder kalt „annieseln“ lassen und per Knopfdruck sorgt ein lauwarmes Lüftchen – ebenfalls aus der Porzellanschüssel – für den vollendeten Schluss.

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Das Snackangebot in der Lounge übertrifft das Gesamtangebot einer Bäckerei, einer Metzgerei und auch der kleine Delikatessen-Laden in Iringa würde erblassen. Dass unsere Tischvorgänger 3 ganze Kuchenstückchen stehen gelassen haben, daran stört sich hier niemand. Internet ist obligatorisch, ohne dass man zunächst ganz Österreich durchqueren muss (*lach* für 1 x Interneten mussten wir ja im Prinzip „nach Wien“ ähm Iringa fahren ~ 7 h). Da ist es also ein leichtes, 9 Stunden Aufenthalt in Dubai regelrecht zu genießen.

Und um sicher zu gehen, dass ich nicht vor dem Rückflug kneife, hat mich Lukas gleich persönlich in Tansania abgeholt.

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In wenigen Stunden geht es also weiter nach Zürich und zurück in den Alltag, allerdings in vorweihnachtlicher Stimmung und wahrscheinlich gesamt 50°C Unterschied (von + 35 auf – 15°C).

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Was macht das heute – „sa leo?“

// Dezember 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Mein Heute war heute ausgezeichnet – und das Heute von einem Jungen namens Good(i) in Ludilo wird ihm wahrscheinlich unvergessen bleiben. Bei der Waisenkinderdokumentation in jener Schule war es super deprimierend die Kinder alle der Reihe nach zu fragen, ob noch ein Elternteil lebt, unter welchen Bedingungen sie selbst hausen… So normal, dass sie kein Bett haben, so normal, dass sich niemand um sie kümmert! Auch wenn wir ihnen zumindest neue Schuhe

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und einen Pullover bringen konnten, ist für mich der Tag echt ein bisschen zu viel gewesen. Der viel zu klein geratene 12jährige Good(i) mit offenen Wunden an den Beinen und – für jeden offensichtlich – HIV positiv, hatte beim Berufswunsch absolut keine Idee, noch nie darüber nachgedacht und ehrlich gesagt hatte ich auch das Gefühl, das er das nicht tun müsse, weil er schon so schlecht ausgesehen hat. Lehrer Kigodi hat ihm ein paar Berufe aufgezählt und schließlich hatte er eine eigene Idee: er möchte gerne Fahrer werden. Als wir am aufbrechen waren, haben wir kurzerhand den Kleinen geschnappt, ihn vors Lenkrad gesetzt und sind 30 m nach vor, rückwärts und wieder zur Schule gefahren. Goodi hat gelenkt und brav meinem „kulia! kushoto!“ (links, rechts) gefolgt.

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Kigodi und ich haben uns mindestens so sehr gefreut wie der Kleine! Allein das waren die 3,5 Monate hier echt wert!

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Um viele Lachfalten reicher…

// Dezember 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

… und um einige Illusionen ärmer, das werde ich auf meinen Heimweg mitnehmen. Jede Lachfalte hat sich rentiert.

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Meine Illusionen, dass alles vielleicht doch nicht so schlimm sei, vieles von den Medien übertrieben dargestellt wird und diese fröhlichen Menschen doch einen Grund haben müssten so fröhlich zu sein, lasse ich in Afrika. Durch den längeren Aufenthalt und den Kontakt mit den Menschen durfte ich Geschichten erfahren und Lebensbedingungen miterleben, bei denen ich den Hut ziehen möchte, dass dieses Volk das Lachen nicht verlernt hat!

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Aids gehört zum Alltag, viele der Kinder haben weder Eltern noch Großeltern. Manche der Menschen hier besitzen entweder ein Holzbett oder eine Matratze, viele nichts von beidem. Sie alle haben gemeinsam, dass sie sich täglich von Ugali und Bohnen ernähren, meist ungesalzen, denn Salz kostet Geld. Gemeinsam haben sie auch, dass jeder auf die Ernte seines Feldes angewiesen ist; der Hauptschuldirektor genauso wie der Vollzeit-Farmer. Und alle arbeiten unter der Sonne Afrikas – ohne sich ein Mittagsschläfchen zu gönnen…

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Armut macht kreativ

// Dezember 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Topflappen aus Teilen von einer Pappkarton-Schachtel | Fußbälle aus Plastiksäcken eng verschnürt | Öl- und andere Plastikflaschen werden von den kids zu tollen Spielsachen umfunktioniert | mit Autobatterie abendl. zum Radioempfang | 1 Busticket und 1 Sitz für 2 Personen und die dritte Person (das war ich…) muss halt auch ein bisschen zusammenrücken | einen Knäul Juttesäcke als Schrubber-Schwamm | eine Hand voller Stofffetzen geben einen super Wettex ab | Phänomen, dass bei allen Autos die Tankanzeige immer auf „E“ – wie empty – steht. Wird eine längere Fahrt gebucht (20 km) fährt der Fahrer zuerst die Tankstelle an und der Fahrpreis = Tankfüllung | die Coka Cola und ähnliche Flaschen werden mit den Zähnen aufgemacht.

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Und dann noch ein Bild, dass einem einen netten Schmunzler beim WC-Papier-Wechseln entlockt: Hightech Industrial Engineering!

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Arusha: Wo der Strom aus der Autobatterie kommt

// November 30th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Ich wurde von einem Projektmitglied in den Norden Tansanias eingeladen, um 1. dort das Handbuch für die Farmer fertig zu stellen und 2. ein bisserl mehr von Tansania zu sehen und noch besser 3. mit einer afrikanischen Familie afrikanisch zusammen zu leben. Dass Fidelis aber in den Vorstadt-Slums wohnt und einen herrlichen Blick auf den Kilimanjaro hat, hat er mir nicht gesagt.

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Aufgestanden wird um 5 Uhr, um 8 Uhr bin ich regelmässig schon das erste Mal müde! Bis dahin hat man nämlich schon die ganze Wäsche gewaschen, das Geschirr vom Vorabend gespült und das ganze Haus “rausgeschwemmt”. Folgender Waschvorgang trifft für fast alles zu, sogar für das Baby: man stelle 20 Plastikkübel um sich herum auf. In den ersten gibt man ein Scheuermittel und die anderen 17 sind zum “klarspuelen” gedacht; kalt versteht sich. Die restlichen 2 Kübel sind für den Transport zurück ins Haus. Gekocht wird auf einem 2er Plattenherd mit Gas. Das unisono Gewürz ist Salz. Punkt.

Das Haus wird schön angezogen verlassen, Fidelis hat studiert und arbeitet jetzt in einem von Engländern geführten Office, seine Frau ist Lehrerin. Beide Einkommen werden benötigt, dass es für die 3köpfige Familie jeden Monat reicht.

Es gibt weder Strom, noch fliessend Wasser. An 2 h am Abend wird eine Autobatterie von einem Duka herbei geschleppt und x Leitungen angeschlossen. Das Wasser bringen Strassenkinder, die um wenig Geld schwere Holzkarren mit Wasserkübeln beladen und an die Häuser verteilen.

Ein Massai bewacht mit einem Speer die ganze Umgebung. Mit Speer!!! Gestern durfte  ich mit Massai Bernhard um die Hütten ziehen um seinen district of work kennen zu lernen. Interessant.

Und dann waren am Sa noch die Präsidenten von Rwanda, Simbabwe, Kongo und Kenya in Arusha; zusammen mit dem Präsi von Tansania. Und “klein Loretz” in den Präsidentensuiten! Fidelis war ganz stolz, dass wir reingekommen sind. Er hatte das schon öfters versucht, aber mit Mzungu-Hilfe hat es dann geklappt.

Mzungus sind auch in den Autos ganz wertvoll! Sobald ein Weisser drinnen sitzt wird das Auto von den eigens ernannten Polizei-Kontrollen nicht mehr aufgehalten.

Am Samstag werde ich die Stadt Arusha mit den vielen Massais, den Müllhaufen, dem städtischen Flair, seinem Treibsand und übrigens (!) dem ersten Fussabdruck in der Menschheitsgeschichte wieder verlassen und mich mit dem 13-Stunden-Bus nach Mafinga schlängeln. Übrigens Busfahren in Tansania ist garantiert die Vorstufe zum Beamen lt. “Scotty und Kirk” :)

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10 Armselige Geschichten

// November 21st, 2009 // 1 Comment » // Tansania 2009

Heute hieß es durch schnaufen und einen klaren Kopf bewahren. In einem abgelegenen Buschdorf namens Ilasa, wo wir die bereits aufgenommenen Waisenkinder fotografiert und deren Daten (wann die Mutter gestorben ist, wann der Vater, wie viele Geschwister im gleichen Haushalt leben und wer sich um die Waisen kümmert) erfasst haben, habe ich spontan gefragt, ob wir nicht eines der Kinder nach Hause begleiten könnten.

Heute habe ich erfahren, dass afrikanische Gastfreundschaft kein Ende kennt – nur Scham über die eigene Situation. Der 14jährige Neto Kalinga hat sich gefreut, dass wir uns für ihn und seine Lebensumstände interessieren, nicht aber, was er uns als sein Zuhause zeigen konnte.

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Neto Kalinga

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Neto lebt mit seiner “irgendetwas über 70 Jahre” alten Großmutter und seinen 2 Geschwistern in einer auf den ersten Anschein verträumten Lehmhütte. Das Strohdach hat faustgroße Schäden.

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Was in warmen Sternennächten romantisch ist, wird in der Regenzeit zum täglichen Kampf. Denn die 4 Familienmitglieder schlafen auf dem Lehmboden rund um das Feuer verteilt und teilen sich 2 Decken, während es in die Hütte regnet. Seine Mutter starb 2004, sein Vater hat vor langer Zeit die Familie sitzen gelassen. Neto sagt, dass er Lehrer werden möchte, währenddessen die Bibi (Großmutter) an ihrer einzigen und verrissenen Bluse zerrt. Sie möchte so nicht auf’s Bild, die Scham ist groß.

Die Familie baut Mais und Bohnen an. Damit Bibi die Schulgelder finanzieren kann, muss sie allerdings so viel von ihrer Ernte verkaufen, dass sie wiederum von den Zuwendungen von Nachbarn und “anderen netten Menschen” abhängig sind um täglich satt zu werden! Währenddessen neugierige Kinderaugen durch die löchrigen Wände der Hütte hereingespäht haben, habe ich mir immer vorgestellt, wie eine +70jährige und 3 Teenager den Acker bestellen können! Christine und ich konnten nicht anders: Das Strohdach wird nun erneuert. Und als es heute Abend wieder vor meinem Fenster “aus Kübeln gegossen” hat, fiel mir Neto Kalinga und seine Bibi ein, die zumindest in absehbarer Zeit  trocken schlafen können.

Neto hatte Glück. Er ist seit unserem Besuch im Waisenprogramm aufgenommen und bekommt die Schulausbildung bezahlt. So muss sich Bibi um ein Kind weniger sorgen. 9 weitere Schüler sind jedoch  noch in der sog. Warteschleife.

Ihre Geschichten und ihre Lebenssituation unterscheiden sich nicht von Neto’s. Leider sind jedoch die finanziellen Mittel erschöpft. Vielleicht findet sich hier ein privater Sponsor? Mit EUR 100,- ist ein Schuljahr abgedeckt.

Hier in Kurzform Statements über die Lebenssituation der 9 bedürftigen Kids:

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Zena Nyakunga

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1997 geboren |  lebt mit ihrer alten Großmutter und 4 Geschwistern| beide Eltern starben 2006 | sie lebt in einer Hütte aus Ziegeln | möchte gerne Krankenschwester werden | sie bauen Mais, Erbsen und Bohnen an | sie halten Hennen und Meerschweinchen*.

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Ombeni Kabonge

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1998 geboren |  lebt mit ihrer alten Großmutter | ihre Eltern starben als sie noch sehr jung war | sie lebt in einem Haus mit Wellblechdach | sie schläft in einem Bett mit Matratze | möchte gerne Krankenschwester werden | sie bauen Mais und Bohnen an | sie halten Hennen und Schweine.

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Laina Msisi

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1995 geboren |  lebt mit ihrer Mutter und 1 Geschwister| ihr Vater starb 2003 | sie lebt in einer Lehmhütte mit Grasdach| sie schläft in einem Bett ohne Matratze im Wohnzimmer | möchte gerne Krankenschwester werden | sie bauen Mais und Bohnen an | sie halten Hennen, Schweine und Meerschweinchen*.

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Happy Lalika

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1996 geboren |  lebt mit ihrer alten und kranken Großmutter und 1 Geschwister | ihre Eltern starben als sie noch sehr jung war | sie lebt in einem Haus mit Wellblechdach | sie schläft in einem Bett mit Matratze | möchte gerne Krankenschwester werden | sie bauen Mais, Erbsen und Bohnen an | sie halten Hennen, 1 Schwein und Meerschweinchen*.

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Zefania Masonda

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1997 geboren |  lebt mit seiner Mutter | sein Vater starb 2007 | er lebt in einer Lehmhütte mit Grasdach, wo der Regen durchsickert | sie schlafen im Wohnzimmer, weil das Haus nur einen Raum hat | möchte gerne Lehrer werden | sie bauen Mais und Bohnen an | sie halten Hennen und Meerschweinchen*.

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Denis Kisapi

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

lebt mit seiner Großmutter und 1 Geschwister| sein Vater starb 2004, seine Mutter starb als er noch sehr jung war | die Großmutter ist sehr alt und kann nicht mehr auf dem Feld  arbeiten | er lebt in einer Hütte aus Ziegeln mit Wellblechdach| sie schlafen in Betten ohne Matratzen | möchte gerne Doktor werden | sie bauen Mais und Bohnen an.

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Afisa Kavenuke

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

lebt mit seiner Mutter und 2 Geschwistern| sein Vater starb 2004 | er lebt in einer Lehmhütte mit Grasdach | sie schlafen in Betten ohne Matratzen | möchte gerne Lehrer werden | sie leben vom Verkauf von Mais und Bohnen um den täglichen Bedarf zu sichern | sie halten Hennen und Meerschweinchen*.

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Yuda Kalinga

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

lebt mit seiner Mutter und 5 Geschwistern| sein Vater starb als er noch sehr jung war | er wünscht sich in die secondary school zu gehen um Doktor zu werden | er lebt in einer Lehmhütte mit Grasdach, wo der Regen durchsickert und fast das ganze Haus nass ist | fast alle Familienmitglieder müssen auf dem Lehmboden bei der Feuerstelle schlafen und es sei sehr kalt | es fehlt an allem! | seine Mutter baut Mais und Bohnen an | sie haben Hennen und Meerschweinchen*.

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Tina Kabonge

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1995 geboren | lebt mit ihrer Großmutter und 2 Geschwistern| ihre Mutter starb 2008, der Vater hat die Familie früh verlassen | die Großmutter ist +70 und sehr krank und kann daher nicht arbeiten | wünscht sich in die secondary school zu gehen um eine Krankenschwester zu werden | sie benötigt Unterstützung um eine Uniform, Kochöl, Kerosin (f. Petroleumlampen) und Schulbücher zu kaufen | sie leben vom Anbau von Mais und Bohnen und halten wenige Hennen und Meerschweinchen*.

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*Meerschweinchen

// November 21st, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Meerschweinchen vermehren sich enorm schnell und zuverlässig und sind für die meisten Afrikaner ein Hauptnahrungsmittel neben Bohnen und Ugali (Maisbrei).

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Karibu aus Tansania!

// November 12th, 2009 // 1 Comment » // Tansania 2009

Kurzer Lagebericht:

Christine ist abgereist | Mirjam und Laura waren letzte Woche in Mdabulo | die Regenzeit steht vor der Tür | mein Zeh wird überleben | der Film ist fertig | hab einen einzigen Raster | jetzt noch ein Handbuch für Farmer gestalten | Schnapsflasche fast leer | Lukas kommt in 4 Wochen

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meine persönliche Lage: 36 Tage

Für alle, die neben www.meinerundewelt.at noch ein bisschen mehr über die Projekte erfahren wollen u/o den Film schon mal ansehen möchten, anbei noch ein Ausstellungstipp:

Ausstellungseröffnung aller Projekte der Eine-Weltgruppe Schlins/Röns im Hochland von Tansania: Fr, 06. November 2009 um 16:30 Uhr mit dem Titel “Selbstbestimmt und Nachhaltig – integrierte ländliche Entwicklungsprojekte im südlichen Tansania” im Foyer des Landhauses in Bregenz. Die Ausstellung dauert bis zum 17.11. und ist werktags von 8.00 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Führungen für Schulklassen oder Gruppen auf Anfrage: Brigitta Tomaselli 05524 8115 oder einewelt.sr@gmail.com

Ein herzliches Kwa Heri aus Tansania und ein baldiges “zewas” in Vorarlberg,
Nicole

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Ein geschenktes Kind

// November 12th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Heute hätte ich ein Kind geschenkt bekommen! Einzige Voraussetzung: die Kleine soll eine Schulausbildung bekommen. Dann fiele der Abschied nicht schwer, meinte die Mutter, die damals Klassenbeste war, bevor sie viel zu jung schwanger wurde und ihr Traum eines Universitätsabschlusses dann für sie Geschichte war.

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Der kleinen Massetto kann mit EUR 100,- pro Jahr eine Schulbildung finanziert werden, sie wächst in ihrem sozialen und bekannten Umfeld auf und kann bei ihrer Mama bleiben, die ein gutes Auge auf ihre kluge Tochter haben wird, damit ihr nicht das gleiche passiert.

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Liebe Zehen-Fan-Gemeinde

// November 12th, 2009 // 1 Comment » // Tansania 2009

Ich weiß, dass euch alle brennend interessiert, wie es dem 10ten Mitstreiter der Kategorie Zehen geht. Nun, der kleine Fingerling bekommt seit Sonntag täglich 6 Pillen – nur für ihn! Das erfüllt ihn natürlich mit Stolz und er scheint auf den Deal “Pillen im Austausch gegen Heilung” einzugehen. Hier ein kleiner Einblick in mein Zehentagebuch:

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It’s raining days, Halleluja…

// November 12th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Vor ca. zwei Wochen hat sich die Regenzeit angekündigt. Wenn es regnet, fällt der Strom aus. Da muss dann sparsam mit dem Gebrauch des Laptops gewirtschaftet werden. Diese neue Freizeit möchte man gerne mit Essen, Duschen oder Sozialem verbringen. Leider schlägt auch da der Regen einem ein Schnippchen, weil die Küche – in der sich alles abspielt, angefangen von der kommunikativen Köchin Letizia, über das warmen Wasser auf dem Herd bis zum brutzelnden Essen – Kübelregentechnisch viel zu weit weg ist. Bleibt einem also nichts anderes übrig, als den kontinuierlichen Regentropfen die in einen der im Zimmer aufgestellten Kübel zu lauschen… und Kisuaheli via Buch zu lernen. Derweil kann man den neu gebildeten Fluss vor seinem Fenster beobachten

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und mit gemischten Gefühlen an die Waisen denken, die man letzte Woche in ihrer löchrigen Strohdach-Hütte besucht hat!

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“Wanted”

// November 12th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Nachdem mein kleiner Freund “Alfred” nun schon die 2te Woche unauffindbar ist, habe ich aus Iringa 100 “Wanted”-Poster mitgebracht. Die werden Meredith und ich jetzt an alle Bäume entlang der langen Eukalyptus-Allee kleben. Mit Finderlohn versteht sich (15 Euro)! Wir werden also voraussichtlich die nächsten beiden Wochen sehr beschäftigt sein, mit “fremde-Hunde-anschaun”, weil uns jeder (s)einen Hund als “Alfred” verkaufen will.

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Hit the Road und Success in Jesus

// November 12th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Endlich darf ich hinters Steuer. Nur diesmal bekomme ich nicht den Pick Up mit Servolenkung sondern Modell Nr. 4, den Landrover. Mit an Bord des spannenden Ausfluges sind Kigodi, Mirjam, Laura und Fahrerin Nicole. Die beiden Mädels sind direkt nach meinem “Wellness-Urlaub” gekommen und bleiben 1 Woche zur Einschulung. Dies ist unsere erste gemeinsame Fahrt:

Schon nach der ersten Steigung brauche ich Lauras Fuß, damit wir Kupplung, Bremse und Gas gleichzeitig drücken können. Denn die Handbremse funktioniert nicht und die Bremse muss x Mal gepumpt werden, damit der Wagen halbwegs zum Stillstand kommt. Fast im Graben und viele Rückwärtsmeter später stehen wir also. Bei der nächsten Steigung nehmen wir jedoch die nächst höhere Risikostufe: noch steiler und unten ist ein See, dessen Brücke zum Überqueren sehr schmal ist. Wir kennen das Auto ja jetzt und machen vorzeitig aus, dass alle aus dem Auto springen sollen, sobald wir wieder unvorhergesehen *lol* stehen bleiben und mangels Bremse dann doch nicht stehen bleiben… Gesagt getan, das Vorhergesehene tritt natürlich ein: Die Bremse zieht in dieser Steigung gar nicht mehr, nur die Motorbremse (1. Gang) hilft den Wagen beim Rückwärtsrollen ein wenig zu bremsen. Meine Mitfahrer springen derweil ins Gebüsch um große Steine anzuschleppen, die unterlegt werden. Nachdem der Wagen schräg steht, alle unverletzt sind und die Entfernung zum See sichtbar gleich bleibt, schnaufen wir mal alle durch… und dann kommt uns auch schon ein LKW entgegen. Und hier habe ich also meinen ersten Lachkrampf!

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Vor mir der Tonnenschwere Gegner, hinter mir die tückische Seeüberquerung. Als wir uns am späten Abend mit Chipsimayei und einem Bier belohnen, ist ein passendes Bild an der Wand – siehe Foto.

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Der LKW zieht uns bis ans oberste Ende, wo wir das Auto bei sog. Fundis (Handwerkern) lassen.

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Kurzfristig überlegen wir uns, ob wir den vor uns liegenden Hügel rückwärts rauffahren sollen, immerhin wurden wir von diesem Gang noch nicht enttäuscht. Aber nachdem Laura noch schnell von einem Pferd gebissen wird und ich ja mittlerweil 2 kaputte Zehen habe, entschließen wir uns, dass ein kleiner Spaziergang durch die Felder bis nach Itona genau das richtige ist *kleiner-Sarkasmus-am-Rande*.

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Wir erreichen den Kindergarten von Itona und machen als kleines Souvenir noch ein Foto – wer weiß ob es das letzte sein wird! – vom geplanten Garten, den sie liebevoll “Frances Garden” (also der Garten von Franz Rauch ;o) benannt haben.

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Und ich fühl mich natürlich top-wohl in der Kinderherde…

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Nachdem wir mit den Komitee-Mitgliedern besprochen haben, wo die Gemüsefelder angebaut werden sollen, die Waisenlisten eingesammelt haben und die bestehenden Waisenkinder im Computer abgeglichen haben, treten wieder unseren “sicheren” Heimweg mit “lovely Landrover” an.

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Wellness à la African Style

// November 12th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Nachdem Christine nun fix im Bus nach Dar unterwegs war,

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habe ich mir 4 Tage “African Wellness” gegönnt, was übersetzt bedeutet: Wohnen und Essen in Jennys und Geoffs Haus, die bis Februar in den USA sind. Mit inbegriffen 1 fantastische Köchin, 2 ausgewachsene Hunde, 12 Hundebabies, 1 Katze und 1 Affe und Gregory als co-mate, damit ich mich nicht alleine fürchte, wenn die Hunde mitten in der Nacht bellen wie verrückt ;op

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Und alles wäre perfekt gewesen, wenn der Affe Malvin nur nicht immer mein Bier ausgetrunken hätte und wir ihn deshalb raus sperren mussten! *ehrlich*

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Es ist soweit: Mein Projektfilm steht!

// November 5th, 2009 // 5 Comments » // Tansania 2009

So, nun ist es soweit… mein Projektfilm steht!
Vielen Dank an Philipp Wüstner vom ORF Vorarlberg, der dem Film seine Stimme geliehen hat und an DUALWERK.at für technischen Support und Nachbearbeitung.

…und nun: Viel Spass beim Anschauen:

Video: Eine Welt Gruppe Schlins/Röns – Projekte Tansania (1/2)

Video: Eine Welt Gruppe Schlins/Röns – Projekte Tansania (2/2)

 

PS. Die Ausstellung im Landhaus findet am Freitag, den 06. bis 17. November 2009 statt.

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Wann & Wo

// Oktober 29th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Am 25.10.2009 sind zwei Artikel über unser Projekt in Tansania im “Wann & Wo” erschienen. Zum Nachlesen hier das PDF: Wann & Wo vom 25.10.2009

Am 04.11.2009 ist ein weiterer Artikel im “Wann & Wo” erschienen. Zum Nachlesen hier das PDF: Wann & Wo vom 04.11.2009

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Neue Artikel & Bilder

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Etliche neue Beiträge & Bilder sind online: Vom 24.10. bis zum 24.10.2009

- Alle Artikel anzeigen
- Neue Bilder

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Eine-Weltgruppe: Ausstellung im Landhaus

// Oktober 24th, 2009 // 2 Comments » // Tansania 2009

Wer Lust hat mehr über das Projekt zu erfahren, Bilder oder meinen Film anzusehen, diejenigen haben demnächst die Möglichkeit dazu:

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Ausstellungseröffnung:
Freitag,06. November 2009
um 17 Uhr
mit dem Titel
“Selbstbestimmt und nachhaltig – integrierte ländliche Entwicklungsprojekte im südlichen Tansania”
im Foyer des Landhauses in Bregenz.

Die Ausstellung dauert bis zum 17.11. und ist werktags von 8.00 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und wer Christine schon mal persönlich kennen lernen will – sie wird u.a. vor Ort Führungen machen ;o)

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Wo bleiben eure Kommentare!?

// Oktober 24th, 2009 // 3 Comments » // Tansania 2009

Hey Leute! Das ist jetzt ein ganz offizieller Aufruf, mir ein Feedback zu den Blogbeiträgen zu geben ;o) Mich interessiert auch, was sich so im Ländle tut! Werde die nächsten 2-3 Wochen nicht mehr in die Stadt kommen; also genügend Zeit, ein paar Kommentare auf diese Website zu stellen. Nicht so schüchtern!

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Freizeitsachen

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Was tun, wenn man mal einen freien Nachmittag hat? Ganz klar: Ziegelmaterial anderweitig verwenden.

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Maryedith – die auch seit gut einem Jahr in der Nähe wohnt und sich noch für ein weiteres verpflichtet hat -, Chris und meinereiner haben aus einem riesen Klumpen irgendwas eine nette Erscheinung inmitten einer Sumpflandschaft kreiert. Wir waren mächtig stolz, aus dem Ziegelmaterial was geschaffen zu haben, das erkennbar war ;o) Im Hinblick dessen, dass wir uns nicht sicher waren, wie Afrikaner auf eine nackte Frau mitten im Gebüsch reagieren würden, haben wir sie danach wieder zerstört…

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“Piga Picha”

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

…heißt so viel wie “Foto schlagen” und wird oft den Mzungus (Weißen) nachgerufen. Nicht viele besitzen ein eigenes Foto und sind ganz begierig, dass man ein Foto von ihnen macht – auch wenn sie selbst keinen Abzug bekommen. Akida ist ein Schüler der secondary school und hat nebenher hart gearbeitet um sich Farb-Filme leisten zu können. Die alte Kamera hat er von Christine bekommen und 2 der 3 Batterien haben wir finanziert.

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Für Akida ist das ein sensationeller Start. Und damit das Geschäft so richtig floriert, haben wir uns mit einem kleinen Marketingplan zusammen gesetzt. Er wird nun mit dem Gewinn Poster mit tollen Hintergrundbildern kaufen, damit er künftig auch Familienfotos anbieten kann oder “Thomas” fotografiert wie er z.B. in Downtown New York steht. Somit braucht er keine Geschäftsfläche, sondern hat einen mobilen Fotoladen und kann sogar auf Bestellung zu den Leuten nach Hause gehen.

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Von Müll und Flamingos

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

“Ach Afrika!” Wie dieser Ausruf klingt hängt immer von der jeweiligen Stimmlage ab. Mal ist es ein mitleidig-seufzendes “Ach”, mal ein träumerisches. Wer Afrika kennen, lieben und kritisieren gelernt hat, wird mit dem Buch “Ach Afrika, Berichte aus dem Inneren eines Kontinents” von Bartholomäus Grill seine Freude haben!

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Ich lese das Buch seit April und entdecke jeden Tag aufs Neue, wie treffend die Zeilen des Herrn Grill sind. Mal findet man sich in einem Müllhaufen wieder, wo man seine ausgedienten Dinge des Alltags verbrennt, viel Qualm erzeugt und einen Flächenbrand verhindern muss. Da ertönt das “Ach Afrika” flehend. Aber wohin mit dem Müll, wenn es keine Mülltonnen gibt, keinen Mülldienst etc.

Dann fährt man auf einer holprigen Straße, vorbei an duftenden Eukalyptus-Bäumen und sieht plötzlich ein Meer voller kleiner Seen mit Flamingos drinnen. Auch da macht sich ein “Ach Afrika” bemerkbar. Aber ein liebevolles.

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Eine runde Sache

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Christine fährt diesen Montag nach Dar es Salaam ab um die Heimreise ins kalte Vorarlberg anzutreten. Nach 12 Monaten schließt sich somit der Kreis. Es werden sie nicht nur die Kleinen vermissen…

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Als krönenden Abschluss gönnen wir uns 2 Tage Iringa, mit einem Besuch auf dem Massai-Market, Shoppen in den lokalen Geschäften (je 5 m2 groß) und am allerwichtigsten: einem leckeren Essen bei Hasty Tasty’s, wo auch was anderes als Ugali, Bohnen und Spinat auf der Speisekarte stehen!

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Durchbeißen

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Mein Zeh hat beschlossen doch noch langsam zum Normalzustand zurückzukehren. Irgendwie hatte ich mich schon mit 9 Zehen abgefunden ;o) Nach 3 Wochen Plagerei, einem Besuch im Krankenhaus, wo 4 italienische Ärzte ratlos auf meinen Zehen gestarrt haben und dann verkündeten, dass Medizin keine Wissenschaft sondern eine Meinung sei, bin ich dann doch noch froh, dass es ein Ende zu haben scheint. Auch der Besuch in der hiesigen Dispensary, wo der Doc nur ein ratloses “Uh” von sich gab und die Schwester mit einer rostigen Zange anrückte, waren vielleicht weitere Gründe, den Zeh zu überzeugen, die Heilung zu beschleunigen.

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Drum: aus

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wurde

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Strickmaschinen und Nähmaschinen mit Zick-Zack Stich

// Oktober 15th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Strickmaschinen und Nähmaschinen mit Zick-Zack Stich werden gesucht. Wer uns da helfen kann, bitten wir um einen Anruf bei Brigitta Tomaselli Tel.: 05524 8115

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Benefizveranstaltung am 17.10.2009

// Oktober 15th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Benefizveranstaltung für die Waisenkinder von Mdabulo in Tansania

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“Wer kommt mit nach Afrika?”
Sing mit und begib Dich auf eine Reise mit Gaul & Gerold
(Ulrich Gabriel und Gerold Amann)

Termin
Samstag, 17.10.2009 im Pfarrheim Schlins
um 17 Uhr für Kinder mit Gaul
um 20 Uhr für Erwachsene mit Gaul & Gerold

Eintritt
Nachmittag: EUR 3 für Kinder; EUR 5 für Erwachsene
Abend: EUR 10 mit Willkommensgetränk

Die “Eine Welt Gruppe Schlins/Röns”
sorgt für die Bewirtung und freut sich auf Dein Dabeisein!
EZA Warenverkauf vor dem Sparmarkt in Schlins: 7:30 bis 13:30; ab 17:00 im Pfarrheim

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Neue Artikel & Bilder

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Etliche neue Beiträge & Bilder sind online: Vom 13.10. bis zum 13.10.2009

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African Style

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

“Befruchtete oder unbefruchtete Eier”? Das waren die Möglichkeiten, die uns bei der Bestellung einer Eierspeise angeboten wurden. Brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich mich für Embryo-freie Eier entschieden hab’. Bleiben wir gleich beim Eierthema: als wir einem bedürftigen Kind ein paar Turnschuhe geschenkt haben, kam am nächsten Tag seine Mutter mit 3 Hühnereiern als Dankeschön! Lieb, gell. Im Austausch gegen die Turnschuhe gönnten wir uns also am Abend 3 hartgekochte Eier *yummy*. Ach ja, und da die Afrikaner nicht wirklich trinkfest sind und wohl auch zu wenig Bargeld haben um sich eine original Jack Daniels Flasche zu kaufen, werden die Cognac-Fläschen einfach nur minimal gefüllt verkauft. Für ein Prost reicht’s.

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Ganz begeistert waren verschiedene Damen auch von unserem Nagelmanikür-Set und dem Feuerzeug. Jede kleinste Funktion der medizinisch aussehenden “Instrumente” musste an einem Feldversuch gezeigt und getestet werden. Witzig dabei ist, wie selten dämlich einem ein solches Nagelmanikür-Set hier vorkommt. Nagelhaut zurück schieben? Dreck unter den Fingern rausholen? Und für total überflüssig wurde die Feile befunden.

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Nicole im Paradies

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Auch wenn der kleine Hunde-buzzi und ich nicht exakt die gleiche Schuhgröße hatten, lagen wir auf der gleichen Wellenlänge:

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Er wollte gestreichelt werden und hatte in mir das perfekte und äußerst gewillte “Opfer” gefunden. Leider haben das seine 11 Kollegen auch gleich rausgefunden und dann wurde es doch ein bissi stressig.

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Aber Christine hat sich dann der ganzen Herde Schlafmützen angenommen und es sogar geschafft, den Affen zu beruhigen.

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Witziges aus unserem alltäglichen Alltag

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Wenn Christine duschen will, muss das gut geplant und vorbereitet sein: Zunächst einmal ist die Entscheidung ob sie heute duschen kann oder nicht wetterabhängig. Liegt die Tagestemperatur bei ca. 24° C stellt sie ab 10 h einen mit Wasser gefüllten Plastikkübel ins Freie. Am Nachmittag ist der Kübel-Inhalt lauwarm und das Wasser duschfertig. Das gleiche Prozedere wird auch beim Wäsche waschen angewendet. Besonders witzig finden wir immer, wenn die Bettwäsche Waschtag hat! Wow. Schon mal probiert, in einem 20 l Kübel ein 2,5 m langes und 1,5 m breites Leintuch zu waschen? Das geht sich jedenfalls mit der Oberflächenspannung haarscharf aus. Traurig dabei ist, dass wir je 3 Leintücher haben, die alle gewaschen werden wollen: eins zum drauf liegen, eines als Unterschutz und eines als Überwurf. Besonders spaßig wird’s, wenn unsere Mullkübel voll sind. Dann heißt es nämlich offiziell und abgesegnet “zünseln erlaubt”! Der Mull wird in einem windgeschützten Eck mit Sägespäne und Ästen angezündet. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht: Pringles-Schachteln sind der widerstandsfähigste Mull aller Zeiten! Derweil hat uns eine andere Schachtel himmlische Freuden bereitet: ein liegengebliebenes Lunchpaket war für uns beide ein Festmahl!

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Bei der gerechten Aufteilung der Tomate war der Weiber-Zoff vorprogrammiert. V.a. wenn man bedenkt, dass 80 % aus dem Lunchpaket-Inhalt einen fleischigen Bestandteil hatten…

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Wenn Männer und Frauen…

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

…gemeinsam unter einem Dach wohnen, bedarf es strikter Regeln. So z. B. muss die Unterwäsche streng geheim und vor Blicken geschützt im Zimmer zum Trocknen aufgehängt werden. Die “Grundstücksgrenze” liegt genau zwischen Tür und Angel. Da darf kein Fuß über die Schwelle gesetzt werden. Beim Klopapier ist’s nicht so genau. Da darf man als Frau auch mal das blaue verwenden ;o)

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Aber ihr müsst zugeben – das Bild macht sich super zur Überschrift *gg*

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Blutige Sache

// Oktober 13th, 2009 // 1 Comment » // Tansania 2009

…glückliches Ende??? Wie soll man reagieren, wenn der Doktor beim Anblick des Patienten-Zehens ein anerkennendes “Uh” ausstößt? Sollte man sich freuen, weil man was Besonderes hat und den Herrn Doktor wieder mal so richtig zum Nachdenken bringt oder sollte man viel eher Erkundigungen einziehen, wie schnell der schnellste Flieger in Zürich landen kann?

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Ein paar Antibiotikas, ein paar Schmerzmittel, ein Desinfektionsmittel auf den aufgeschnitten Zehen und dann heißt es 24 h warten. Vom blutig aufgeschnitten Zehen hab ich leider kein gutes Foto… echt schade. Aber ich hatte damit zu kämpfen auf dem Stuhl sitzen zu bleiben ;o) Halte euch auf dem Laufenden, wie’s mit der Zehen-Geschichte weitergeht. Es bleibt auf jeden Fall spannend :o )

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1.100 dankbare Hände

// Oktober 13th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Wow! 550 Menschen können eine ganze Menge sein, wenn man ihnen einzeln je 2 große Barren Seife, 2 l Kochöl, 2 l Kerosin für Lampen, eine Körperpflege, Schulhefte und eine Schuluniform in die Hand drückt. Dafür erntet man 1.100 dankbare Hände und ein dankbar gehauchtes “Asante”. Insgesamt 4 volle LKW-Lieferungen waren notwendig um alle Ausgaben an Ort und Stelle zu bringen. Nach insgesamt 5 Tagen hatten alle Waisenkinder aus den umliegenden 26 Schulen die notwendigen Güter, die ihnen das Leben ein wenig erleichtern. Durch die Patenschaften ist es möglich, den Kindern die Schulbildung zu ermöglichen (EUR 50,- / Kind / Jahr). Das System ist gut! Die Ausgabe macht Sinn und in 3 Monaten dürfen sich wieder 550 junge Menschen freuen, dass sie ein wenig Unterstützung erfahren.

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Auch wenn das Warten ein paar Stunden dauern kann…

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…die Kids harren bei gleißender Sonne und mit einem Lächeln im Gesicht aus; bis sie endlich drankommen.

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Und wir fallen abends todmüde ins Bett, wissend dass morgens um 07:00 h das Gleiche wieder von vorne beginnt.

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Neue Artikel & Bilder

// September 29th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Etliche neue Beiträge & Bilder sind online: Vom 14.09. bis zum 29.09.2009

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Schon das Kartenmaterial gesehen?

PS. Danke für Eure zahlreichen Kommentare! Freut mich immer wieder, wenn ich Feedback aus dem Ländle bekomme.

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Jobgesuch

// September 29th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Meine Afrika-Genossin Christine fliegt Ende Oktober leider schon (ähm nach immerhin einem Jahr) ab, nämlich zurück in ihre Heimat Bludenz. Da sie erst im Februar mit ihrem Studium beginnen kann, sucht sie einen Job um die Zeit zu überbrücken. Hat jemand von euch vielleicht eine Idee oder eine Möglichkeit für Christine? Ich darf euch sagen, dass Christine extrem arbeitswillig ist, voll zupackt und die Arbeit auch sieht.

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Sie ist 20 Jahre alt, kann fließend Kisuaheli und Englisch und hat einen Borg-Abschluss. Wär schön, wenn sich was finden ließe – auch wenn’s nur für ein paar Wochen ist.

Danke euch für eure Mithilfe.

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Wir sind das Komitee

// September 28th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

3 Stunden sind wir mit dem Kassier und dem Schuldirektor Kigodi zusammen gesessen und haben über die bevorstehenden Material-Ausgaben für die Waisenkinder diskutiert. Alle 3 Monate werden 4 Schulen angefahren, wo die insgesamt 550 Waisenkinder eine Unterstützung in Form von Seife, Schuhe, Schulmaterial, Koch- und Petroleumöl  erhalten. Auch das Schulgeld kann durch die Spendengelder via Eine-Welt-Gruppe bezahlt werden.

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Pfarrersköchin und Sekretärin

// September 28th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Nachdem alle aus dem Pfarrershaus entweder auf dem Feld sind, unterrichten oder “im Land unten” sind, bin ich die einzige, die auf Türklopfzeichen reagieren kann. Also stehe ich regelmäßig vor der Haustüre, begrüße fremde Menschen und habe immer ein Wörterbuch unterm Arm zwecks Verständigung. So habe ich z.B. “Schlüssel”, “kommt bald” und “weiß nicht gelernt” ;o)

Ach ja, und bzgl. Pfarrersköchin: Die echte Köchin ist ganz begeistert, dass wir ihr ab und zu helfen. Also gibt’s ganz nach österreichischer Art *ggg* Ikea-Hackfleischbällchen, Letscho und zum Nachtisch noch Bananen im Backteig. Toll, dass niemand weiß, was österreichische Küche wirklich ist *gg*

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Echt Affig

// September 26th, 2009 // 1 Comment » // Tansania 2009

Nachdem wir einen tollen Einstieg ins Wochenende hatten, haben wir uns am Samstagabend bei Jenny und Geoff getroffen. Mit von der Partie waren 2 super süße Hunde, 12 Hundewelpen, eine kotzende Katze und ein total verrückter Affe! Die Highlights waren definitiv das Abendessen (was anderes als Bohnen oder Ugali oder Reis!) und Geoff’s Halleluja am Klavier und der krönende Abschluss eine gemeinsame Nacht mit Affe Melvin im großen Doppelbett.

Am nächsten Morgen sind wir mit Hund und Affe zum See von Mr. Fox und haben Christines Geburtstagsgeschenk nachträglich eingelöst: Kitschiges Kanufahren durch Seerosen!

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Wow. Dazwischen haben wir das Kanu geparkt und einen Dschungelspaziergang gemacht, wo sich Affe und Christine beim Baumschwingen gemessen haben. Muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnen, wer das Rennen gemacht hat…

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Beim Retour-Weg haben wir noch einen Abstecher in Foxes Erdbeerfeld gemacht und uns sprichwörtlich wie Rotkäppchen gefühlt (den roten Kopf hatten wir schon und einen Affen als Kopfbedeckung).

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Und Melvin hatten wir am Schluss auch soweit, dass er so fertig war und nach Hause getragen werden musste *gg*.

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Im Abendlicht haben wir uns auf den 12 km langen Heimweg gemacht und vor lauter reden gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Schön war’s.

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P.S. zu Angreifen erlaubt

// September 25th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Von wegen kein Körperkontakt erlaubt! Die Abschlußklässler der Secundary-School haben nach der offiziellen Zeugnisübergabe noch eine Abschluss-Party geschmissen. Und nachdem es ja eine Schulaufführung war, haben sich Christine und meinereiner auch unter die Jugendlichen gemischt… Letztere hat allerdings den Altersdurchschnitt erheblich angehoben! Wow. Das war echt ein Spaß. Bis Mitternacht hat sich ein ganzer Raum zu tollen Rhythmen im Takt bewegt, es hatte fast was Spirituelles. Aber etwas möchten wir hier noch anmerken: Körperkontakt hat es zwischen den Jugendlichen reichlich gegeben! Nur wir waren wieder mal die Lämmchen schlechthin…

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Angreifen erlaubt

// September 25th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Am Abreisetag stecken wir schon wieder voll in Verhandlungen: Busfahren ist hier Erlebnis und nicht Zweck.

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Unser AHA-Erlebnis möchten wir euch aber unbedingt mitteilen: Alles rund ums Angreifen oder gar Händchenhalten mit dem anderen Geschlecht ist strikt untersagt. So ist es Alltag, dass Männer Hand in Hand und Frauen Hand in Hand an der Straße entlanglaufen. So sehr der körperliche Kontakt also verboten und gemieden wird, umso enger wird es dafür in den Bussen und Coastern! Da sind einfach überall Hände, die Hintern werden in jede freie Ecke gestreckt und wenn ein Körperteil keinen Platz mehr innerhalb des Autos hat, hängt dieser einfach raus! Unglaublich. Umso schmerzlicher ist es dann, wenn man plötzlich an zuhause erinnert wird – und an den Luxus eines 4-Sitzers!

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Alte Weiber unter sich

// September 22nd, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

“Guten Morgen,… Alte Schachtel!” waren so ziemlich die ersten Worte die im Zimmer Nr. H an diesem Morgen gewechselt wurden! Heute hatte Christine ihren 20igsten!

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…und wir haben sie mit Mars und einer Kerze hochleben lassen. Nach einem Geburtstagskuchen bei Hasty Tasty ging’s auch schon in die Schlucht Ismaila, wo die ältesten Ausgrabungsstücke gefunden wurden. Wir haben die Nerven unseres Fahrers ganz schön strapaziert… jeder kleine Fußweg musste erkundet werden. Naja, wenn 4 Vorarlberger unterwegs sind…

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Zurück in der Stadt haben wir uns noch eine optisch vertrauenswürdige Schneiderin ausgesucht, damit diese unseren tollen Stoff zu zwei schönen Röcken verarbeiten könnte.

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Gsiberger-Treffen in Iringa

// September 20th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Am Sonntagabend kommen dann auch schon Laura und Mirjam aus Dornbirn in Iringa an. Ursprünglich sollten sie ja gleich nach Mdabulo kommen, nun werden sie die ersten und nächsten 2 Monate zur Einstimmung und zum Reinschnuppern im Süden in Songea verbringen. Nachdem wir sie vom Bus abgeholt haben gibt’s ein tolles “Habari njema”-Essen beim Inder mit Maryedith und Eric – 2 Volunteers von PeaceCorps. Ach… das Leben kann schön sein; auch ohne Ugali/Bohnen/Spinat. Damit wir nicht zu dick werden bei all dem abwechslungsreichen Leben in Iringa, gönnen wir uns noch eine Runde “Gewicht-wiegen” um 100 Schillinge (0,0537 Euro) mitten auf der Hauptstraße.

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Fußmarsch durch ein Bilderbuch

// September 20th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Christine und ich hatten die – für Afrikaner völlig hirnrissige – Idee, von Mdabulo nach Mafinga zu laufen.

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Während unseres Fußmarsches durch ein regelrechtes Bilderbuch quer durch die Teeplantagen,  treffen wir auf eine dicke Raupe, einen süßen jungen Hirten mit Kühen und Geißlein, auf Leute die uns für verrückt halten und uns verzweifelt Abkürzungen zeigen und schließlich auf einen freundlichen Motorradfahrer, der mich bis zur Junction mitnimmt, weil ich kaum mehr laufen kann.

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Als Christine dann auch bei der Junction anlangt, freuen wir uns, dass schon der nächste “Freund und Helfer”, nämlich das Polizei-Auto vorbeifährt. Die Jungs laden uns beide auf und unsere Wanderung endet um ca. 15:00, nach fast 7 h und nicht weit weg von unserem eigentlichen Ziel “Mafinga”. Die Polizisten kommen gerade von einem Mord, nicht unweit von Mdabulo; ein Mann habe seine Frau umgebracht. Wie konnten oder wollten sie uns nicht sagen. Wir haben jedenfalls beschlossen, dass wir hier unten nicht heiraten werden ;o)

Dann noch für 3 Stunden in den nächsten Bus gequetscht und wir sind in Iringa.

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Der Vollständigkeit halber muss hier noch gesagt werden, dass sich die Tour voll gelohnt hat! Wir haben die Landschaft viel intensiver genießen können und Christine hat sich eine Herzle-Blase eingefangen. Wir hätten sonst nie gewusst, dass sowas möglich ist ;o)

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Fremdkörper angedockt

// September 20th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Tolle Entdeckung: Man sehe einen kleinen schwarzen Punkt im Nagelbett-Eck seiner beiden Daumen, man könne diesen nicht nachvollziehen und drücke. Drücke je ein Nest mit vielen gelegten Eiern aus und entferne dann den hartnäckigen Mama-Floh und schneide das umliegende Fleisch weg, damit nicht ein Ei übrig bleibt und das Ganze von vorne losgehe! Dieses “Phänomen” nennt man hierzulande “Sandwürmer”, wobei es eigentlich Sandflöhe sind und wir diese Dinger nun schon zum 4ten Mal beim Ackern und Erde umgraben aufgelesen haben! Jetzt habe ich extra aufgehört an meiner Nagelhaut zu zupfen und dann macht das ein anderer!!! So ein Floh…

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PS: Mittlerweile hat’s auch meinen kleinen Zehen erwischt *den Kleinsten! Sowas aber auch.

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Kinderleicht ackern

// September 14th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Nachdem ich nun das ganze Rohmaterial der vergangenen “Filmwochen” gesichtet habe, entscheiden wir uns für eine handfestere Arbeit und gehen mit Kübel, Hacken und Kartoffelsetzlingen ins Gemüsefeld. Bis in die sonnige Spät-Mittagszeit stehen wir also im Feld und graben um, entwerfen ein Feld, setzen ein, mischen frische Komposterde und gesammelten Kuhmist *leckerschmecker-der weiche ist am besten!* unter und lassen uns vom 10jährigen McDonadi beraten, wie Kartoffelanpflanzen richtig gemacht werde! Es ist schon witzig: Sogar Kinder wissen genau wie was anzupflanzen ist! Der kleine Mann hat sofort zur Hacke gegriffen und uns tatkräftig mit Fachwissen *gg* unterstützt! Danach pflanzen wir vor der Küchentüre einen Kräutergarten mit 7 verschiedenen Kräutern an; sogar mit Hunde/Katzen oder Hühnerstopp!

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Neue Artikel & Bilder

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Etliche neue Beiträge sind online: Vom 23.08. bis zum 07.09.2009

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Einfach nur klein oder Mangelernährung?

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Dieser kleine Mann ist mir besonders ins Auge gestochen; er war für sein geschätztes Alter sehr zielstrebig unterwegs, schlecht gekleidet (wir hatten zur selben Zeit Jacken, Socken und 2 Pullis an) und stand nur so vor Dreck. Father Duma stellte den Kleinen zur Rede: er sei 6 Jahre alt, es gehe ihm aber gut.

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Alltag in Mdabulo

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Dass ich mich für ein Projekt in einem hochgelegenen Ort entschieden habe war übrigens im Nachhinein sehr weise: Z.B. kann ich die Wäsche einfach draußen trocknen lassen und muss mir keine Gedanken machen, welche Fliege, welche Eier in meine ach so feinen H&M-Sachen gelegt hat… die dann übrigens beim Tragen besagter Kleidung in die Haut krabbeln. Mmmh.

Da staunt man zunächst nicht schlecht, wenn man einen Wettex sucht und einen Haufen kleiner Stoffreste aus der Schneiderei in die Hand gedrückt bekommt. Cif? Nix da. Wasser ist zum Waschen da… Aber ich muss zugeben, es funktioniert.

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Kühlfrost? Fisch und Käse offen und beieinander? Alles kein Problem, wie man sieht. Eigentlich hatte ich nach unschuldigen Erbschen gesucht und dann unseren “Vorrat” entdeckt.

Beim Kochen habe ich schon meine ersten Blasen abbekommen. Nein, nicht wegen etwaigen Verbrennungen, sondern weil einfach  a l l e s  mit dem Messer (!!) geschält werden muss – für 12 Leute. Für meine Gemüse-Suppe also war ich einige Stunden beschäftigt, alle Kartoffeln, Karotten, Erbsen (mussten ausgelöst werden) und Tomaten von Hand zu schälen und dann klein zu schneiden. Dann noch ein paar Zwiebeln gehackt und einen halben Krautkopf kleingeschnitten. Fertig war das neue Gericht. Letizia hat meine Kocherei lachend verfolgt. Vielleicht gibt’s ja jetzt öfters mal ne Suppe?

Auf den Lehmpfaden sieht man hauptsächlich Kinder, wenige Frauen, wenige Männer, einige alte Menschen. Der Grund dafür ist klar: Aids. Die jungen Kinder haben meist ein jüngeres Geschwister auf dem Rücken.Und das Schönste daran – kein Gejammere!

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Interessant ist, dass man die Menschen hauptsächlich an ihrer Kleidung erkennt – da sie meist nur eine Garnitur besitzen, ist dies gerade am Anfang hilfreich.

Leider kann ich nicht kreuz und quer durch die Gegend marschieren, wie ich vorhatte. Aus allen Ecken ertönt ein aufgeregtes “Mzungu”. Das macht die ersten 5 Minuten noch halbwegs Spaß aber dann würde man das gerne ausblenden, so man könnte.

Anna, die Nählehrerin, konnte ich bislang auch noch nicht zu einem längeren Spaziergang überreden. Die 2 x 30 Minuten ist sie nur mir zuliebe mitgelaufen; dass ich Spaßhalber und ohne Wasser oder Brennholz zu holen herumlaufe, war ihr sehr fremd.

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Aids sieht man nicht

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Wie weiß man, wem man die Hand geben darf, soll, kann – und wem nicht… aus Angst sich eventuell am HIV-Virus anzustecken. Man weiß es nicht. Warum sollen Kinder mit Ablehnung bestraft werden, weil sie von Geburt an an dieser Immunschwäche leiden. Haben nicht gerade sie ein Recht auf Zuwendung und Aufmerksamkeit; v.a. wenn man bedenkt, dass sie oft keine Eltern mehr haben und bei Verwandten aufgenommen wurden.

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Ökonomisch gesehen müsste in den Aufzeichnungen der zu unterstützenden Waisenkinder auch das Krankheitsbild hinterlegt werden. Aber wer sind wir, darüber zu urteilen, wem Schulbildung zusteht, wem nicht. Überdies erhalten alle Infizierten vom Staat die “Wunderpillen”, die ein Leben mit Aids/HIV ermöglichen. Leider wird die Krankheit oft nicht erkannt, von den Menschen fehldiagnostiziert. Sie denken, ihre Schwäche, das Unwohlsein rühre von einer Malaria und gehe wieder vorüber. In den Schulen – ja sogar in der Messe – wird Aufklärung betrieben. An den Straßen stehen Aufklärungsschilder. Man kommt nicht an diesem Thema vorbei.

Die Freude der Kinder, deren Motivation zur Gemeinschaft dazuzugehören lassen keinen Zweifel aufkommen: Ein “Aussortieren” wäre unmenschlich und kaltherzig und es wäre falsch gerade bei den Ärmsten und Schwächsten zu sparen.

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Habt ihr ‘ne Idee?

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Unsere Teller sind jeden Tag voll. Wir können auch ein zweites Mal nachschöpfen. Der Haken an der Sache: immer das gleiche. Zur Auswahl stehen dann Bohneneintopf, Spinat, Reis und Ugali (Maisbrei). Manchmal gibt es auch einen Tomatensalat. Die fleischige Ecke ist auch nicht sehr abwechslungsreich – Kutteln oder Hühnchenstücke. Wenn also jemand von Euch ein paar Gerichtetipps hätte, wär das super! Bitte beachten, dass es z.B. keine Lasagne-Blätter zu kaufen gibt, Käse nur bedingt.

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Schruns gleich um die Ecke

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Eine total lustige Begegnung hatte ich in der Kirche: Plötzlich sprang mir ein nur allzu bekannter Schriftzug ins Auge: die Jacken der Hoch-Joch Bahnen Schruns hatten es bis nach Tansania geschafft!

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Generell sei an diese Stelle gesagt, dass es ja ein Unding ist, Bekleidung mitzubringen und diese dann vor Ort zu verteilen. Das wiederum schwächt ja die Wirtschaft in besagtem Lande. Aber gerade bei den Ärmsten der Armen, die sich ohnehin keine Kleidung leisten könnten und trotzdem frieren, macht es schon Sinn, das erlaubte Gepäcksvolumen von 30 kg voll auszuschöpfen und in jeden freien Winkel noch ein unliebes Kleidungsstück zu stopfen. Das hat sich auch Brigitta gedacht, als sie mit über 50 kg daherkam, inklusive einer Nähmaschine ;o) Nach einem rechten Tohuwabohu konnten wir alles Gepäck auf die insgesamt 8 Personen aufteilen – die beiden Flughafenangestellte waren höchstwahrscheinlich froh, uns dann endlich los zu sein…

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Hier tickt die Uhr anders

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Jetzt ist’s schriftlich: In Afrika hat die Zeit eine andere Bedeutung. In Tansania wird mit der “Kisuaheli-Zeit” gerechnet. Der Tag fängt mit dem Sonnenaufgang um 06:00 h an. Die Kisuaheli-Stunde 1 ist daher nach MEZ 07:00 h. Als ich mich nämlich letztens mit Anna zu einem Spaziergang verabredet hatte, haben wir “saa-kumi-na-moja” (11 Uhr) ausgemacht. Getroffen haben wir uns schließlich um 17 h.

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Kleines Rechenbeispiel

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

1 Schokolade = 5.000 Schilling
1 Packung Pringles = 3.500 Schilling
1 Kitenge = 3.000 – 6.000 Schilling
1 Bier = 1.200 Schilling
1 Flasche Wasser = Schilling

Das Gehalt unserer Kindergärtnerin beträgt pro Monat 15.000 Schilling.

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Von wegen Kinderkram

// September 7th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Am Montag habe ich Christine dann in den Kindergarten, der wie eine Vorschule geführt wird, begleitet. Beim Zählen mit den Kids war’s nicht ganz klar, wer wem trauen soll, wenn es auf Kisuahli von 1 bis 10 ging. Da standen die Meinungen ganz klar “Montafoner gegen Montafoner” ;o)

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Viele der Kinder sind Vollwaisen, die Großeltern und Geschwister können oft nicht genügend Essen für die ganze Familie aufbringen. Im Kindergarten bekommen die Kleinen ein Mittagessen, bestehend aus Grießbrei – täglich. Christine versucht den Kindern zum einen ein wenig Abwechslung zu bieten und zum anderen vitaminreicheres Essen  zuzubereiten. Also hat sie sich gemeinsam mit der vom Projekt finanzierten Kindergärtnerin einen Platz mit guter Erde und Wasser in der Nähe ausgesucht. Die Fläche musste zuerst in Trassen unterteilt werden, weil die Gegend so steil ist und die Bodenerosion vor den jungen Pflanzen nicht Halt macht. Nach 2 Tagen Ackerarbeit, Graben und Blasen an den Händen konnten dann endlich die Samen und Pflanzen für einen Gemüsegarten gesetzt werden. Nach 3 Monaten gab es die erste Gemüsesuppe =o)

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Zweisamkeit

// September 6th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Wow, seit Christine da ist, ist das Leben in Mdabulo um ein Vielfaches leichter und abwechslungsreicher geworden. Die “von-Wörterbuch-zu-Wörterbuch-Kommunikation” hat hiermit ein Ende. Auch wenn nur bis Ende Oktober, wenn sie wieder abreist; spätestens dann werde ich mich durch das Kisuaheli-Wörterbuch gekämpft haben müssen.

Am Samstag-Morgen hieß es gleich “Backen mit Letizia” – sie hat die üblichen Morgenbrötchen gemacht und Christine und meinereiner haben sich an Milchbrötchen und Zopf gewagt. Ist beides übrigens recht gut gelungen!

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Gleich nach dem Mittagessen haben wir uns dann bewaffnet mit Kübel, Hundemedizin und Seife zu den kleinen Hundewelpen abgesetzt um diese von Flöhen, Zecken und anderem Gekrabble zu befreien. Den Spaß hatten sichtlich wir – nur wir ;o)

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Alfred, meine kleine schwarze Liebe hier besuche ich täglich. Aber mit nach Österreich werde ich ihn nicht bringen.

Nach einer 3 (!!!) stündigen Messe am Samstag war es dann endgültig Zeit tief Luft zu holen! Also sind wir beide für die nächsten 5 Stunden im Gebirge verschwunden. In einem gemütlichen Cafe *gg* haben wir uns dann noch einen Kurzimbiss gegönnt, bevor wir uns an den “Abstieg” gewagt haben.

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Auf dem Weg zurück nach Mdabulo hat uns eine alte Greisin noch Zuckerrohrstangen als Wegproviant mitgegeben. Wow. Das Zeug ist vielleicht zäh zum Kauen!

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Kein Wunder, dass die Afrikaner also entweder keine Zähne mehr oder wunderschöne Zähne haben! Ach ja – und meine “schweinische Begegnung” möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.

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Erste Impressionen

// September 5th, 2009 // 3 Comments » // Tansania 2009

Erste Impressionen sind online. Mehr gibt’s hier. Ein kleiner Auszug:

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Endlich im Dreck wühlen!

// September 4th, 2009 // No Comments » // Tansania 2009

Heute war Feld-umgraben angesagt, damit die fruchtbare Erde von unten nach oben gebracht wird; inklusiver einiger interessanter Tierchen (Maden, Krebse und komisches Zeugs, das ich nicht kenne). Wir standen also der Reihe nach bis über die Knöchel im Matsch und alle waren tierisch neugierig, wie sich die Mzungu-Frau bei der Ackerarbeit anstellen würde. Ich denke, ich habe mich in diesen 5 Stunden (!!) sehr gut gehalten; war bis zum Schluss Vollgas dabei und konnte beim 30-cm-tief-graben gut mithalten. Die blutigen Blasen hinterher habe ich natürlich niemandem gezeigt.

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Am Schluss sind wir dann alle laut singend, mit der Schaufel auf der Schulter und barfuß durch den Bambuswald die 1,2 km zurück ins Dorf gelaufen. Was sich jetzt vielleicht urromantisch anh