Kindergarten
Für die Mütter ist es eine große Entlastung, wenn sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen, während sie der Feldarbeit nachgehen. Außerdem werden die Kinder im Kindergarten mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Besonders wichtig ist der Kindergarten für die AIDS-Waisen.
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Kindergarten Mdabulo
Schon in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts haben italienische Missionare einen Kindergarten in der zentralen Missionsstation in Mdabulo aufgebaut. Vor ca. 20 Jahren wurde dieser Kindergarten aus Geldmangel geschlossen und das Gebäude war dem Verfall preisgegeben. Die Bevölkerung und auch der Pfarrer von Mdabulu wünschten sehr, diesen Kindergarten wieder zu eröffnen.
Durch private Spenden und Projektmittel konnte das schöne alte Gebäude teilweise renoviert werden.
Dieser erste Kindergarten wurde im August 2006 eröffnet.
Die große Nachfrage nach Kinder-Betreuungsplätzen hat uns selbst überrascht. Derzeit werden ca. 130 Kinder von zwei jungen Frauen betreut.
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Kindergarten Itona
Das Dorf Itona ist eine der 13 Außenstationen der Pfarrei Mdabulu . Das Leben in diesem Dorf ist vor allem geprägt von zwei großen Teeplantagen.
Viele Bewohner arbeiten in den Plantagen unter widrigsten Bedingungen. Teepflücker sind schlecht bezahlt und es gibt kaum Schutz gegen die giftigen Schädlingsbekämpfungsmittel. Außerdem ist gerade unter den Saison- u. Wanderarbeitern die Ansteckungsrate mit dem HI-Virus hoch und deshalb werden gerade in dieser Region viele Kinder schon früh zu Waisen.
Aufgrund der Arbeit der Eltern in den Teeplantagen steigt der Bedarf an Kinderbetreuung in Dörfern wie Itona. Kleine Kinder sind während der Arbeitszeit ihrer Eltern vielfach auf sich selbst gestellt.
Um den Ortsvorsteher Mr. Robert Masonda fand sich ein Komitee von 8 Personen mit dem Ziel, den Bau eines Kindergartens in die Wege zu leiten.
Das Komitee in Itona wandte sich an die EINE-WELT-GRUPPE SCHLINS/RÖNS. Durch die finanzielle Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung wurde der Bau dieses Kindergartens möglich.
Das Komitee verpflichtete sich, einfache Arbeiten und lokale Baumaterialien in Eigenleistung zu erbringen. Dies ist insofern sehr wichtig, da sich die Dorfbewohner so viel besser mit ihrem neuen Kindergarten identifizieren.
Durch den raschen Baufortschritt kann der Kindergarten Itona demnächst eröffnet werden.
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Kindergarten Ludilo
Auch im Dorf Ludilo ist der Wunsch der Bevölkerung nach einem Kindergarten sehr groß. Durch eine sehr großzügige Spende von Emil Nachbauer wird es möglich, diesen Wusch zu verwirklichen.
Im Zuge unserer Reise nach Tansania im August 2008 haben wir ein erstes Treffen mit den Dorfbewohnern organisiert. Die Bewohner von Ludilo haben uns mit großem Enthusiasmus empfangen.. Auch hier ist bereits ein Komitee gegründet worden, das für die Bauabwicklung zuständig sein wird.
Weiters sollen auch in diesem Dorf die Bewohner Eigenleistungen bringen, und Materialien wie Steine, Sand oder Bambus zur Verfügung stellen.
Der Kindergarten ist im Moment in der Planungsphase, in den nächsten Wochen kann Baubeginn sein. Voraussichtlich wird der Rohbau bereits vor der Regenzeit fertiggestellt sein.
Die kleinen Kinder freuen sich schon sehr darauf.

