Von Müll und Flamingos

“Ach Afrika!” Wie dieser Ausruf klingt hängt immer von der jeweiligen Stimmlage ab. Mal ist es ein mitleidig-seufzendes “Ach”, mal ein träumerisches. Wer Afrika kennen, lieben und kritisieren gelernt hat, wird mit dem Buch “Ach Afrika, Berichte aus dem Inneren eines Kontinents” von Bartholomäus Grill seine Freude haben!

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Ich lese das Buch seit April und entdecke jeden Tag aufs Neue, wie treffend die Zeilen des Herrn Grill sind. Mal findet man sich in einem Müllhaufen wieder, wo man seine ausgedienten Dinge des Alltags verbrennt, viel Qualm erzeugt und einen Flächenbrand verhindern muss. Da ertönt das “Ach Afrika” flehend. Aber wohin mit dem Müll, wenn es keine Mülltonnen gibt, keinen Mülldienst etc.

Dann fährt man auf einer holprigen Straße, vorbei an duftenden Eukalyptus-Bäumen und sieht plötzlich ein Meer voller kleiner Seen mit Flamingos drinnen. Auch da macht sich ein “Ach Afrika” bemerkbar. Aber ein liebevolles.

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