Um viele Lachfalten reicher…

… und um einige Illusionen ärmer, das werde ich auf meinen Heimweg mitnehmen. Jede Lachfalte hat sich rentiert.

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Meine Illusionen, dass alles vielleicht doch nicht so schlimm sei, vieles von den Medien übertrieben dargestellt wird und diese fröhlichen Menschen doch einen Grund haben müssten so fröhlich zu sein, lasse ich in Afrika. Durch den längeren Aufenthalt und den Kontakt mit den Menschen durfte ich Geschichten erfahren und Lebensbedingungen miterleben, bei denen ich den Hut ziehen möchte, dass dieses Volk das Lachen nicht verlernt hat!

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Aids gehört zum Alltag, viele der Kinder haben weder Eltern noch Großeltern. Manche der Menschen hier besitzen entweder ein Holzbett oder eine Matratze, viele nichts von beidem. Sie alle haben gemeinsam, dass sie sich täglich von Ugali und Bohnen ernähren, meist ungesalzen, denn Salz kostet Geld. Gemeinsam haben sie auch, dass jeder auf die Ernte seines Feldes angewiesen ist; der Hauptschuldirektor genauso wie der Vollzeit-Farmer. Und alle arbeiten unter der Sonne Afrikas – ohne sich ein Mittagsschläfchen zu gönnen…

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