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Kleines Rechenbeispiel

1 Schokolade = 5.000 Schilling 1 Packung Pringles = 3.500 Schilling 1 Kitenge = 3.000 – 6.000 Schilling 1 Bier = 1.200 Schilling 1 Flasche Wasser = Schilling Das Gehalt unserer Kindergärtnerin beträgt pro Monat 15.000 Schilling.

Von wegen Kinderkram

Am Montag habe ich Christine dann in den Kindergarten, der wie eine Vorschule geführt wird, begleitet. Beim Zählen mit den Kids war’s nicht ganz klar, wer wem trauen soll, wenn es auf Kisuahli von 1 bis 10 ging. Da standen die Meinungen ganz klar “Montafoner gegen Montafoner” ;o) Viele der Kinder sind Vollwaisen, die Großeltern […]

Zweisamkeit

Wow, seit Christine da ist, ist das Leben in Mdabulo um ein Vielfaches leichter und abwechslungsreicher geworden. Die “von-Wörterbuch-zu-Wörterbuch-Kommunikation” hat hiermit ein Ende. Auch wenn nur bis Ende Oktober, wenn sie wieder abreist; spätestens dann werde ich mich durch das Kisuaheli-Wörterbuch gekämpft haben müssen. Am Samstag-Morgen hieß es gleich “Backen mit Letizia” – sie hat […]

Endlich im Dreck wühlen!

Heute war Feld-umgraben angesagt, damit die fruchtbare Erde von unten nach oben gebracht wird; inklusiver einiger interessanter Tierchen (Maden, Krebse und komisches Zeugs, das ich nicht kenne). Wir standen also der Reihe nach bis über die Knöchel im Matsch und alle waren tierisch neugierig, wie sich die Mzungu-Frau bei der Ackerarbeit anstellen würde. Ich denke, […]

Auf den Hund gekommen

Es scheint meine Glückswoche zu sein: Neben meinem leckeren Gemüse-Süppchen bereitet Letizia eine Hauptspeise bestehend aus Magen und Kutteln zu. Ich darf gar nicht daran denken, wie viele Spritzer da in meinen Topf gelangt sind… Total lustig sind nach wie vor die Hühner, die alles anpicken wollen und mal versehentlich auf dem Herd landen. Am […]

Entwicklungshilfe im Bereich Kochen?

Frühstück um 7:30 h as usual. Burkhard wäre stolz auf mich! Generell stehe ich so um die 7 auf, wenn wir was vorhaben, kanns auch schon mal früher werden *uff*. Heute habe ich einen Schreibtisch bekommen – direkt aus der Kirche. Na, also wenn der Film da nicht wirklich gut werden muss! Father Duma bittet […]

Ein paar Stunden dem “Daheim” näher

Die Götter scheinten es diese Woche besonders gut mit mir zu meinen. Schon um 06:30 h sind wir mit drei 7-jährigen nach Iringa aufgebrochen. Als Father Duma dann die Reggea-Kassette eingelegt hat, haben die Stöpsel im Auto angefangen zu tanzen. So selbstverständlich… einfach wunderbar. Nach einem leckeren Frühstück bei Hasty Tasty *yummy* mit  French Toast […]

Ein Geburtstag wie in der Bibel

So gut Father Duma es auch gemeint haben mag, aber gleich an 2 Messen zu je 2 h beizuwohnen ist einfach zu viel. V.a. wenn man 4 h nichts versteht, ununterbrochen angeglotzt wird und man die Augen aufhalten soll. Zur Krönung galt es dann noch eine Hauseinweihung zu machen. Die 3te Messe hat Father Duma […]

Mein vorabendliches Geburtstagsgeschenk von Father Duma

Heute durfte ich mein neues Zimmer beziehen. Schön – sogar mit Waschbecken. 1: die entsorgten Calas aus der Kirche ;o)) 2: der optische Kamin (eher ein zweites Fenster alias Durchzug) 3: der Chill-out-Sessel mit Quietsche-Federn 4: meine Unterwäsche-Leine, weil die nicht auf dem regulären Wäscheseil hängen darf, da man sie sonst sehen würde *gg* “Na, […]

Schon wieder ein Abschied

4:15 h Tagwache. Nachdem alles wieder im Wagen verstaut ist, bricht die gesamte Gruppe nach Iringa auf. Nach einem europäischen Frühstück im Hasty Tasty steht schon wieder ein Abschied vor der Türe… Manno. Hannes wird morgen nach Vorarlberg zurückfliegen, die restliche Mädchen-Truppe samt Christine macht noch einen Urlaubsabstecher nach Sansibar.

Live! Aus dem Land ohne Netz

Juchuuuuuuuuuu Internet! Man(n) moege mir zunaechst verzeihen, dass ich erst jetzt schreibe, weiters dass es wieder 2 Wochen dauern wird, bis die naechsten Zeilen folgen werden. Zunaechst einmal: mir geht es gut. Fuer alle, die gleich nach dem Menue-Plan gefragt haben –> ich habe mehr als genug zu essen *grins* Die letzten beiden Wochen waren […]

Besuch der 14 Waisenkinder in einer der 19 Schulen

Die 14 SchülerInnen werden einzeln fotografiert und es wird genau dokumentiert bei wem sie leben, wie ihre Familienverhältnisse sind.  Wir besuchen das Zuhause von 4 der Kinder. Dabei stoßen wir auf verheerende Verhältnisse:  In einem der Häuser – obwohl groß gebaut, weil der Vater damals Soldat war und genügend Geld nach Hause brachte – zeigt […]

Adoption

Am nächsten Morgen besichtigen wir die Pferdestallungen, die wunderschön angelegten Gärten, die  eigenen Schreinerei, die professionelle Näherei, den Kindergarten und “die Babystation” des Klosters. Die Babys werden bis sie 2 Jahre alt sind aufgepeppelt, danach werden sie zur Adoption freigegeben. Allerdings “endet” es meist so, dass sie zu Verwandten kommen, denn Adoption wird nicht besonders […]

Wasserprojekt & Orangenplantage

Nach einem gründlichen Moskito-Biss-Check besichtigen wir das Wasserprojekt, welches von der Vorarlberger Landesregierung unterstützt wurde. Beeindruckend, wie hier mit den einfachsten Mitteln gearbeitet wurde, damit die finanziellen Zuwendungen auch ausreichen: Das Wasser wird von einem Bach abgeleitet und in 3 verschiedene Beton-Becken geführt. Dort lagert sich dann der mitgeführte Sand ab, sodass jedes Becken klareres […]

Ligunga

Zum Frühstück gibt’s also heute Streichwurst “German-Style” made in Tansania. Gestärkt fahren wir… wieder mal sehr früh… in den Bezirk Songea, nach Ligunga, kurz vor der Grenze Mozambiques.  Als wir um 18 Uhr dann endlich ankommen, erwartet uns ein unwahrscheinlich herzlicher Empfang; das ganze Dorf scheint zusammengekommen zu sein und umtanzt uns mitsamt dem Auto. […]

Allgäuer-Kühe

Zurück in Iringa, laden mich Christine, Andrea und Kigodi wieder beim Round-about aus und ich hüpfe in den Jeep von Hannes, wo die anderen ebenso “Safari-dreckig” daherkommen. Die Fahrt geht nun für unzählige Stunden in den Süden, zunächst nach Uwemba, einer Missionsstation von Schweizern und Deutschen Mönchen. Eine Nacht im Land der Allgäuer-Kühe, der selbstgemachten […]

Von Löwen und Autos

Zunächst verblüfft, ärgerlich und fast schon schlechtgelaunt fahren wir 1,5 Stunden bis zum Einlasstor des Parks. Und da bewahrheitet sich auch schon unsere Befürchtungen: der Tank hat ein Leck, der Motor springt nur per Zufallsprinzip an und für Michael scheint es normal zu sein, dass die Fenster, die Motorhaube und sein Türgriff mit der Zange […]